LED-Kinderleuchten

Mit ihrem eigenen kleinen Reich bekommen Kinder einen Rückzugsort zum Spielen, Schlafen und Lernen. Eltern geben sich dabei große Mühe, den Wohnbereich des Nachwuchses gemütlich und praktisch zugleich zu gestalten. Kinder wachsen jedoch schnell und verändern sich ständig. Wenn dann die Einrichtung des Kinderzimmers nicht mithält, passt über kurz oder lang nichts mehr zusammen. Die ideale Kinderzimmerbeleuchtung verlangt daher ein wenig vorausschauende Planung. Sorgfältig ausgewählt und flexibel angelegt kann sie mit den sich veränderden Anforderungen wachsen und auf Dauer Freude bereiten.

In den eigenen Wohnbereichen verfügt man in der Regel über drei Beleuchtungszonen, die jeweils ein bestimmte Art von Licht erfordern. Im Kinderzimmer ist dies zunächst einmal die warme, gleichmäßige Grundbeleuchtung für das Spielen im gesamten Raum. Außerdem braucht es indirektes Licht – vorzugsweise dimmbar –  für die Ruhe- und Schlafphasen. Schließlich benötigt man noch das  direkte helle Licht, meistens an einem (Schreib-)Tisch, für “konzentrierte”Kinderaktionen wie Basteln, Malen, Lesen und Schreiben. Natürliches Tageslicht ist grundsätzlich am besten, doch leider verfügt nicht jedes Kinderzimmer  über geräumige große Fenster. Außerdem reicht das Tageslicht auch nicht rund um die Uhr. Daher bedarf es des gezielten Einsatzes von Kinderleuchten, welche in Bezug auf die Beleuchtungszonen entsprechend ausgewählt werden sollten. Wer es technisch auf die Spitze treiben will, installiert ein modernes Beleuchtungssystem mit “intelligenten” Sensoren, welches die Stärke des elektrischen Lichts an das jeweilige Tageslicht anpasst. Je nach Tageszeit und natürlichem Lichteinfall wird das Raumlicht nachgeregelt, so dass die gesamte Beleuchtung immer auf einem konstanten Niveau bleibt.

Bestmögliches Licht für verschiedene Beleuchtungszonen

Der optimale Platz für den Schreibtisch befindet sich dementsprechend vor dem tageslicht spendenden Fenster. Sollte dieser Standort wegen der räumlichen Umstände nicht möglich sein, ist eine sorgfältige Beleuchtung umso wichtiger. Damit die Hand beim Schreiben oder Malen keinen Schatten wirft, muss das Schreibtischlicht bei Rechtshändern von links und bei Linkshändern von rechts scheinen. Beim Kauf einer solchen Arbeitsleuchte, die ein sehr zielgenaues, helles Licht ausstrahlt, sollte man zudem nach Modellen Ausschau halten, die dreh- und schwenkbar sind, damit unterschiedliche Tätigkeiten flexibel erhellt werden können, ohne dass das Licht blendet. Am besten eignen sich LED-Kinderleuchten mit einem Reflektor zur kontrastarmen und gleichmäßigen Ausleuchtung der kompletten Tischfläche. In jedem Fall müssen sie standfest sein, am besten sogar fest mit der Tischplatte verbunden werden können. Als Alternative empfehlen sich für diesen Bereich auch LED-Pendelleuchten, welche sehr häufig im Erwachsenenbereich  über kommerziellen Bildschirmarbeitsplätzen eingesetzt werden.

Desweiteren benötigt wird ein Kleiderschrank sowie zusätzlicher Stauraum, damit die Suche nach der passenden Garderobe oder dem Lieblingsspielzeug nicht zur Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen wird. Das kann in der Regel aber schon durch eine gute Grundbeleuchtung des Kinderzimmers abgedeckt werden. Diese soll dem Raum ein indirektes, blendfreies Licht spenden, das schon einmal für eine angenehme Wohnatmosphäre sorgt. LED-Deckenleuchten oder LED-Wandleuchten erfüllen diese Aufgaben zuverlässig und zufriedenstellend, befinden sich zudem außerhalb der Reichweite von neugierigen Kinderhänden. Praktisches und hilfreiches technisches Detail ist auch bei LED-Kinderleuchten der allseits beliebte Dimmer. Von Stehleuchten oder Deckenflutern sollte man im Wohnbereich des Nachwuchses eher Abstand nehmen, denn sie sind schon konstruktionsbedingt eine Stolperfalle, ganz abgesehen davon, dass über den Boden verlaufende Kabel im Spielzimmer ganz sicher keine gute Lösung darstellen.

Die wichtigsten Auswahlkriterien

Was von den Kleinen oft noch nicht nachvollziehbar ist, wird für die Eltern zum wichtigsten Kriterium: Die Sicherheit. Vor allem, wenn die Kinder noch ganz klein sind, ist es sinnvoll, dass LED-Kinderleuchten aus möglichst bruchsicheren Materialien bestehen, also zum Beispiel besser nicht aus Glas. Stabiler Kunststoff ist hier eindeutig vorzuziehen. Nicht fest mit der Decke, der Wand oder dem Tisch verschraubte Leuchten werden vorsorglich außerhalb der Reichweite platziert, um von vornherein ein Um- oder Herunterreißen zu vermeiden. Viele Kinderleuchten sind auch konstruktionsbedingt geöffnet, so dass das Leuchtmittel mit der Hand zu erreichen ist. Gerade Halogenleuchtmittel werden bei längerem Gebrauch unangenehm heiß und können bei Berührung Verbrennungen verursachen. LEDs sind daher inzwischen erste Wahl, denn sie haben eine weitaus geringere Wärmeentwicklung als herkömmliche Leuchtmittel, enthalten keine toxischen Gase und bieten zudem die höchste Energieeffizienz. Schließlich sind sie auch noch ausgesprochen schaltresistent, was der Lebensdauer der Leuchte sowie nachhaltig dem eigenen Portemonnaie entgegen kommt. Hat der Spieltrieb nämlich erstmal den Schalter einer Leuchte entdeckt, wird dieser doch zu gerne dauerhaft beansprucht…

Sind die praktischen und sicherheitstechnischen Kriterien erfüllt, geht es nur noch um die Frage des Geschmacks. Das Angebot an gestalterischer Vielfalt ist zwar für einen Erwachsenen überaus vielseitig und scheinbar ohne Grenzen. Doch ist das Kind schon alt genug, sollten die Eltern ihren Liebling selbst über das Produkt entscheiden lassen. Kinder entwickeln schon früh einen eigenständigen Geschmack und individuelle Fantasien. Es bereitet ihnen ein großes Vergnügen, wenn sich diese Vorlieben auch in der Einrichtung ihres Zimmers wiederfinden. Mit formschönen LED-Kinderleuchten lässt sich dieses Begehren einfach und effektvoll umsetzen. So geht man auf Nummer Sicher, exakt den Geschmack des Kindes zu treffen und damit auch die gewünschte Freude zu bereiten.

LED-Leuchtmittel überzeugen im Test

Bei einem Vergleichstest der Stiftung Warentest von energiesparenden Lampen in Kerzenform entdeckten die Prüfer gute Alternativen zur althergebrachten Glühlampe. Es fanden sich aber auch kostspielige Exemplare, die weniger haltbar erscheinen und vermeintlich preiswerte Produkte, die sich auf Dauer als zu teuer erweisen. 20 energiesparende Lampen in Kerzenform mit E14-Sockel, darunter 8 Kompaktleuchtstoff-, 4 Halogenglüh- und 8 LED-Lampen traten zum Vergleichstest an und wurden auf Herz und Nieren geprüft. Die besten Ergebnisse erzielten … natürlich die LED-Lampen! Strahlender Testsieger wurde eine Lampe vom Player Osram für 18 Euro. Fünf weitere LED-Lampen wurden ebenfalls mit „gut“ bewertet. Eine wurde nur für „ausreichend“ befunden, weil sie sich bei hohen Temperaturen mitunter selbst abschaltete. Eine andere war als schlicht „mangelhaft“ bewertet worden, weil sie weniger hell leuchtete als versprochen und obendrein flimmerte. Im Großen und Ganzen konnte die Technik die Tester aber voll überzeugen, vor allem wegen ihrer hohen Energie-Effizienz.

Kompaktleuchtstofflampen in Kerzenform schnitten nur „befriedigend“ und „ausreichend“ ab. Einige büßten im Dauertest zu schnell einen Teil ihrer Leuchtkraft ein und es gab Probleme Probleme, direkt nach dem Einschalten schnell viel Helligkeit zu erzeugen. Dies erklärt sich zumeist dadurch, dass die Hersteller mittlerweile kein flüssiges Quecksilber mehr verwenden. Aus Sicherheitsgründen wird das Schwermetall fast nur noch in fester Form (Amalgam) verwendet. Wer auf Glühlampenlicht nicht verzichten kann, kauft vielleicht eine der vier “billigeren” Halogenglühlampen. Für die Grundbeleuchtung der Wohnung sind diese wohl aber kaum zu empfehlen. Aufgrund ihrer geringen Lichtausbeute verbrauchen sie zu viel Strom und sind damit auf Dauer özu kostenintensiv und damit wohl einfach nicht mehr zeitgemäß. Im Gesamturteil kamen sie deshalb über ein „Ausreichend“ nicht hinaus. Mehr dazu finden Sie in der sicherlich archivierten Ausgabe “Septemberausgabe 2014” der Zeitschrift “test”.