LED-Wandleuchten außen

Zeiten andern sich, Zeiten ändern Dich… Längst dient die Beleuchtung von Haus, Hof und Garten nicht mehr nur dazu, Licht ins Dunkel zu bringen. Nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände sind LED-Leuchten ein wichtiges Instrument, wenn es um die dekorative Gestaltung geht. Insbesondere durch die geschickte Montage von Wandleuchten im Außenbereich lassen sich eindrucksvolle Ergebnisse erzielen.

Attraktiv designte LED-Wandleuchten heben ein derart gestaltetes Haus von vielen anderen ab, denn sie geben ihm eine besondere Note und das nicht nur bei Nacht. Schon der Anblick ihres eleganten Erscheinungsbildes machen moderne Außenleuchten zu Schmuckstücken an jeder Fassade. Kaum ein stilistisches Mittel offenbart die architektonischen Details eines Bauwerks deutlicher als Licht. Weicht das Tageslicht der nächtlichen Dunkelheit, kann man die Formensprache von Fassaden mit einer geschickt konzeptionierten Kombination aus direktem und diffusem Licht betonen oder auch verändern. Raum und Konturen lassen sich definieren oder verwischen, das heißt, das angestrahlte Objekt wird entweder in seiner Umgebung akzentuiert oder aber mit ihr verwoben. Ambitionierte Außenlichtkonzepte zielen stets auf die wirkungsvolle Korrespondenz zwischen Licht und Architektur.

Ein scheinbar unerschöpfliches Ideenreichtum bei der Gestaltung von LED-Wandleuchten ermöglicht es, für jeden persönlichen Geschmack oder passend zu jeder Architektur die geeignete Außenleuchte auszuwählen. Sorgfältig geplante und fachkundig installierte Beleuchtung kann den gewohnten Eindruck des eigenen Grundstücks buchstäblich in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen und das gesamte Ambiente optisch aufwerten. Nicht selten werden daher für die Gestaltung des bestmöglichen Erscheinungsbildes berühmter öffentlicher und privater Gebäude renommierte Lichtdesigner als Berater hinzugezogen.

Gute Außenbeleuchtung schenkt Sicherheit und Komfort

Mit einer gut geplanten und entsprechend ausgewählten Außenbeleuchtung kann man nicht nur eine angenehme Atmosphäre um das Haus herum erzeugen, sondern auch noch einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf dem Gelände erwirken. LED-Wandleuchten finden überall, wo es bei Nacht dunkel und unübersichtlich wird ein geeignetes Plätzchen, um klare Sichtverhältnisse zu schaffen, damit der nächtliche Gang zur Mülltonne nicht zum “Horrortrip” gerät. Im Eingangsbereich spenden LED-Leuchten ein willkommen heißendes Licht für Heimkehrer und Besucher. Ungeladenen Gästen wird signalisiert, dass man sie im Blick hat. Auf Treppen und unebenen oder unübersichtlichen Wegen sorgt man für Trittsicherheit und die Vermeidung von überflüssigen Unfällen. Gleichzeitig wird das Haus attraktiv präsentiert und generell ein komfortable Gefühl sicherer Orientierung vermittelt. Eine ideale Maßnahme zur Steigerung des Beleuchtungskomforts sowie zur Verringerung der Betriebskosten von Außenleuchten ist der Einsatz von Bewegungsmeldern oder Tageslichtsensoren. Es ist nicht immer notwendig und wird auch meist nicht gewünscht, dass Außenbeleuchtung rund um die Uhr brennt. Wenn man die Beleuchtung nun nicht jedes Mal manuell ein- und ausschalten will, ist der Tageslichtsensor ein zuverlässiger Helfer, der das in praktischer Form automatisch erledigt. Die passende Alternative dazu ist der Bewegungsmelder. Auch er schaltet das Licht völlig selbständig. In diesem Fall wird nur Licht erzeugt (und Strom verbraucht), wenn es denn unmittelbar benötigt wird. Der Radius, innerhalb dessen eine Bewegung die Leuchte einschaltet, sowie der Zeitraum, bevor sie wieder abgeschaltet wird, lässt sich natürlich individuell einstellen. Viele LED-Wandleuchten sind schon von Haus aus mit einem solchen nützlichen Zubehör ausgestattet. Die meisten anderen Modelle lassen sich aber auch nachträglich mit externen Geräten koppeln.

Strenge Vorschriften für sicheren Betrieb

Beleuchtungen und stromführende Teile für den Einsatz rund ums Haus und im Garten müssen unbedingt gegen jede Art von Feuchtigkeit geschützt sein. Die Anforderungen für den Einsatz sind im Außenbereich wesentlich höher als innerhalb des Hauses. Stromführende Kabel müssen sicher verlegt werden, so dass sie nicht durch vorhersehbare Ereignisse beschädigt werden können. Bei Verlegung im Erdbereich empfiehlt es sich, Leerrohre zu verwenden.

Außenleuchten müssen für die Verwendung im Freien zugelassen sein. An überdachten Montageplätzen reicht die Schutzklasse „Regengeschützt“, während ganz im Freien „Spritzwassergeschützt” vorgeschrieben ist. Die Symbole VDE, GS und TÜV gewährleisten dem Verbraucher, dass diese Leuchten nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen hergestellt sind. Das Anschließen der Leuchten an das elektrische Leitungsnetz sollte immer im Zweifel durch einen qualifizierten Elektriker erfolgen.

Alleskönner LED auf dem Siegeszug

Vom Eigenheim über Gastronomie und öffentliche Gebäude bis hin zur industriellen Anwendung: LEDs werden immer begehrter. Das liegt vor allem daran, dass fortschrittliche Leuchtdiodentechnik erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln aufweist. Sie verfügen über eine ausgezeichnete Farbwiedergabe, arbeiten extrem energieeffizient, erweisen sich dabei als langlebig und senken nicht zuletzt die Betriebskosten der Beleuchtung in erheblichem Maße.

Anders als die gute alte Glühlampe ist die Leuchtdiode eine monochromatische Lichtquelle und gibt je nach Kombination der Grundfarben Licht in einer bestimmten Farbe ab. Daher spenden auch weiß leuchtende LEDs zunächst einfarbiges Licht, das erst umgewandelt werden muss: Das erreicht man in der Regel durch die Verbindung einer blauen LED mit einer gelblichen Leuchtstoffschicht oder durch das Mischen des Lichts einer roten, grünen und blauen Leuchtdiode.  Durch die gezielte Zusammensetzung der RGB-Einzelfarben lässt sich nahezu jeder gewünschte Farbton erzielen.

Was Stromverbrauch, CO2-Ausstoß und Wartungskosten betrifft, ermöglichen LEDs ein immenses Einsparpotenzial, ohne dass auf Lichtqualität verzichtet werden müsste. Zieht man dazu die deutlich längere Lebensdauer der LED in Betracht, bekommt die Gesamtkalkulation ein positives Ergebnis. Bei einer Umrüstung auf Leuchtdiodentechnik können die Energiekosten um bis zu 80% verringert werden. So haben etwa Glühlampen eine Effizienz von ungefähr 10 lm/W, Halogenlampen von rund 20 lm/W und Fluoreszenzlampen von 70 bis 90 lm/W auf. Vergleichbare weiße LEDs erzielen eine Leistung zwischen 70 und 100 lm/W. Dabei beträgt die Leistungsaufnahme einer Leuchtdiode je nach Ausführung lediglich 0,1 bis 15 W. Das bedeutet unterm Strich: Auch kleine LEDs sind eine potente Lichtquelle.

Abgesehen von dieser extrem hohen Energie-Effizienz spricht besonders die Vielseitigkeit für die kleinen Dioden. Von der Verwendung in Videowänden in Konzert- oder Sporthallen bis hin zur besseren Unterscheidung der Lebensmittel im hauseigenen Kühlschrank ist die Verwendung der Leuchtdioden nicht mehr aufzuhalten. Wegen ihrer speziellen Eigenschaften wie der geringen Wärmeerzeugung und der sehr kompakten Bauweise können LEDs an Stellen zum Einsatz kommen, an denen andere Leuchtmittel keinen Platz finden würden oder (zum Beispiel aus Brandschutzgründen) nur unter bestimmten Bedingungen und unter strengen Auflagen installiert werden dürfen.