LED-Stehleuchten außen

Die im Innenbereich beliebten LED-Stehleuchten leisten auch rund ums Haus und im Garten gute Dienste, nur in etwas anderer Form. Hier findet man weder Bogenleuchte noch Deckenfluter, sondern fest im Boden verankerte Standleuchten. Die Verwendungsmöglichkeiten für Standleuchten im Außenbereich sind vielfältig, jedoch werden LED-Stehleuchten hauptsächlich zur als Zonen- und Wegebeleuchtung eingesetzt. Sie lassen sich direkt in den Asphalt oder Beton einbauen, sofern die mögliche Einbautiefe verfügbar ist. Falls nicht, kann man sie ebenso gut direkt am Wegesrand, aber auch im angrenzenden Beet oder einer Rasenfläche installieren.

Die Hauptfunktion von LED-Stehleuchten im Außenbereich liegt darin, klare Sichtverhältnisse bei Dunkelheit zu schaffen, was Trittsicherheit und Orientierung  gewährleisten soll. Weil ihr ansprechendes Design zudem das Ambiente optisch ungemein aufwertet, werden sie immer wieder gerne zur nächtlichen Beleuchtung von Einfahrten und Zugangswegen sowie von Terrasse und Garten herangezogen.

Die Konstruktion von Stehleuchten ist durchaus unterschiedlich. Man findet hochwertige Ausführungen für eigentlich jeden Geschmack und für viele Einsatzzwecke. Es gibt Standleuchten, die einfach nur aus einer Stahl- oder Steinsäule bestehen. Dabei verfügen einige zusätzlich über einen beweglichen Strahler, welcher sich dank seiner beweglichen Gelenke in verschiedene Richtungen schwenken lässt. Dadurch lassen sich neben der Zonenbeleuchtung noch einzelne Objekte anstrahlen und hervorheben. Die Definition der Kategorie Stehleuchten ist nicht gerade eindeutig, weil die Übergänge zu anderen Kategorien fließend sind. Auch mit einer Höhe von weniger als fünfzig Zentimeter steht eine Leuchte noch, aber dann spricht man doch eher von Sockel- und Pollerleuchten. Völlig unzweifelhaft ist die Einstufung des Klassikers unter den Standleuchten im Außenbereich:  Naämlich die gute alte Laterne, wie man sie früher in den Straßen hatte und heute überall in Parks und großen Gärten vorfindet.

Klassiker der Wegbeleuchtung

In Fachkreisen wird sie auch als Mastleuchte oder Kandelaber bezeichnet. Der Begriff lässt sich auf das französische Wort “candèlabre” bzw. auf die lateinische Bezeichnung “candelabrum” für Leuchter zurückführen. Ein Kandelaber war früher ein mehrarmiger Kerzenständer. Der bekannteste ist wohl die Menora des Judentums, der symbolträchtige siebenarmige Leuchter. Heute rangieren unter der Kategorie Kandelaber moderne ein-oder mehrarmige Leuchten für den Außenbereich des Hauses. Eine solche Mastleuchte ist meistens um die zwei Meter hoch und kann damit gleichmäßig sowie blendfrei den gewünschten Bereich ausleuchten. Neben der Zonen- und Wegebeleuchtung eignen sich Mastleuchten und Kandelaber aber auch hervorragend vor dem Haus zur Beleuchtung von Vorgarten und Eingangsbereich.

Gartenliebhaber investieren viel Leidenschaft, Zeit und Mühe in die Aufzucht und Pflege ihres privaten Biotops. Bei soviel Aufwand lohnt es sich immer, in eine einerseits funktionale, andererseits auch eine optisch ansprechende Beleuchtung zu installieren, damit man das grüne Ressort auch nach Anbruch der Dunkelheit noch genießen kann. Große Mastleuchten, also der Typ “Straßenlaterne”, sind eher für große Wege und Plätze geeignet. Rund um’s Haus und in kleineren Gärten wird man eher auf eine kompakt gestaltete Laterne oder einen eleganten Kandelaber zurückgreifen. Besonders praktisch, nicht nur unter dem Aspekt der Energieeinsparung  sind die Modelle, welche mit einem Bewegungsmelder oder Tageslichtsensor ausgestattet bzw. gekoppelt sind. Das Licht brennt hier nur dann,  wenn es wirklich auch gebraucht wird.

Stilvolle und sparsame Gartenillumination

Ein eminent wichtiges Kriterium für Außenleuchten ist die Gewährleistung dauerhafter Betriebssicherheit. LED-Stehleuchten müssen unbedingt einhundertprozentig staubdicht sowie spritz- und wasserfest sein. Inwieweit eine Leuchte für den harten Einsatz bei Wind und Wetter geeignet ist, sagt ihr IP-Wert aus. Das IP-Zeichen beziffert den Schutzgrad gegen Eindringen von Fremdkörpern (erste Zahl) sowie Feuchtigkeit und Wasser (zweite Zahl). Wer keine bösen Uberraschungen mag, achtet zudem darauf, ob die Außenleuchte TÜV-geprüft ist. Als Leuchtmittel sind LEDs derzeit unschlagbar. Die Kombination aus zuverlässiger Funktionssicherheit, langer Lebensdauer und extrem hoher Energieeffizienz machen sie praktisch konkurrenzlos, auch wenn sie in der Anschaffung noch etwas mehr kosten als gewohnt. Produkte von Markenherstellern mit entsprechendem Know-How und Qualitätsmanagement verschaffen dem Verbaucher die Sicherheit, auch von diesen Vorteilen profitieren zu können.

Sommerzeit ist Gartenzeit, weil es warm ist und die Sonne mehr und stärker scheint. Da liegt es nahe, sich dieser Energie des Nachts auch beleuchtungstechnisch zu bedienen. Moderne LED-Leuchten können alle Vorteile fortschrittlicher Solar-Technik nutzen. Sie ziehen ihre Energie über integrierte oder über extern verbundene Solarzellen. In der Regel verfügen sie über ein ein Solarmodul oder -paneel, bei dem mehrere Solarzellen miteinander verbunden sind. Zum Schutz vor widrigen Wetterverhältnissen ummantelt man sie mit zwei Glas- oder Kunststoffscheiben. Solarleuchten nehmen tagsüber mit Hilfe ihrer Zellen die Energie der Sonne auf und wandeln sie in elektrischen Strom um, der in Akkus für die spätere Verwendung gespeichert wird. Bei beginnender Dämmerung, die mittels eines Dämmerungssensors von der eingebauten Elektronik erkannt wird, nehmen Solarleuchten automatisch den Betrieb auf. Die im Akku konservierte elektrische Ladung wird dann als Lichtenergie verbraucht. Die maximale Leuchtdauer bewegt sich bei den meisten Modellen zwischen 8 – 12 Stunden. Und das beste kommt zum Schluß: Die Sonne schickt keine Rechnung –  garantiert nicht!