LED-Bodenleuchten außen

Wer Haus, Hof und Garten mit einer aufwändigen Außenbeleuchtung versieht, hat meistens zwei Einsatzszwecke im Sinn: Funktionale Beleuchtung zur Orientierung und Trittsicherheit sowie dekorative Akzentbeleuchtung, um die Ästhetik von schöner Architektur auch bei Dunkelheit zu präsentieren und sie umgebende Areale strukturell zu gliedern. LED-Bodenleuchten sind bei der Kombination von Außenleuchten kleine Spezialisten, die sich ideal in ein gut durchdachtes Beleuchtungskonzept integrieren lassen.

Als Akzentleuchten können die Produkte architektonische Details in Szene setzen, ganze Fassaden illuminieren oder auch besondere Pflanzen oder Skulpturen im Garten erhellen. Besonders attraktiv erscheinen sie, wenn sie als leuchtende Umrandung einer Terrasse oder eines Pools ausstrahlen. Als Wegeleuchten sorgen sie nachts in erster Linie für klare Sicht entlang von Gehwegen, Einfahrten oder Treppen. Für LED-Bodenleuchten im Außenbereich verwendet man drei hauptsächliche Montageverfahren: Entweder werden sie auf dem Boden befestigt oder mit einem Erdspieß im Boden fixiert oder direkt in den Boden eingebaut.

Bodeneinbauleuchten weisen elegant den Weg

 
Autofahrern beispielsweise kennen diese Situation nur zu gut: Der Zufahrtsweg zur Garage oder dem  Carport ist meist schmal und unübersichtlich. Einparken ist dann, unabhängig vom Geschlecht des Fahrzeugführers, nicht immer ein Kinderspiel, gerade dann, wenn die Sicht durch örtliche Gegebenheiten und die natürlichen Lichtverhältnisse erheblich eingeschränkt wird. In solchen Notsituationen schafft eine gut geplante Außenbeleuchtung wirkungsvoll Abhillfe. Eine elegante Möglichkeit, von unten Licht ins Dunkel zu bringen sind Bodeneinbauleuchten, die den Zufahrtsweg gleichmäßig und blendfrei erhellen. Sie lotsen das Auto beulenfrei auf der richtigen Spur an seinen Bestimmungsort. Gleiches gilt natürlich entsprechend für Gehwege und für Treppen. LED-Bodenleuchten gewährleisten einen Sturzgefahr vermindernden klaren Blick auf Boden und Stufen. Gleichzeitig wird der gesamte, mit Bodenbeleuchtung ausgestattete Bereich. optisch aufgewertet. Bodeneinbauleuchten müssen also zwangsläufig begeh- bzw. befahrbar sein und dementsprechend stabil konstruiert werden. Während eine maximale Druckbelastung von 200 kg für begehbare Zonen meistens ausreicht, sollten Bodeneinbauleuchten für zu befahrene Wege schon wenigstens 1 Tonne aushalten können, mit unter sogar mehr.

Grundsätzlich funktionieren Bodeneinbauleuchten auf die gleiche Art und Weise wie Deckeneinbauleuchten. Sie werden nur auf der gegenüberliegenden Seite verbaut, richten ihren Lichtkegel also von unten nach oben. Um der hier besonders auftretenden Gefahr unangenehmer Blendwirkung entgegen zu steuern, sind gute Markenprodukte mit einer satinierten Schutzscheibe (oder anderen) zur Abschirmung ausgestattet. Eine eventuell immer noch auftretende Störung des Auges lässt sich zudem durch die Ausrichtung des Lichtkegels korrigieren. Für die bestmögliche Einstellung haben renommierte Leuchtenhersteller verschiedene Ausführungen mit eng- oder breit strahlender, symmetrischer oder asymmetrischer Lichtstärkeverteilung im Angebot. Die Beschaffenheit des Bodens spielt dabei in den meisten Fällen keine Rolle, ob LED-Bodenleuchten integriert werden können. Natürlich ist es einfacher, sie in Holz oder Kunststoff zu verbauen, aber auch Baustoffe wie Metall oder Beton stellen keine unüberwindlichen Hindernisse dar.

LEDs – nicht nur gut am Boden, sondern auch sonst obenauf

Auch im Außenbereich sind LEDs als Leuchtmittel wegen ihrer Vorteile gegenüber Halogen- und Energiesparlampen erste Wahl. LED bedeutet “Light Emitting Diode”. Das Licht wird nicht durch einen Glühdraht erzeugt, sondern durch Elektroluminiszenz. Auf ihrem Weg durch das Halbleitermaterial (Diode) ändern die Elektronen den Energiezustand und setzen Photonen frei. Dabei wird durch das Fehlen des Infrarot-Anteils viel mehr Energie in sichtbares Licht umgewandelt als in einer herkömmlichen Glühbirne. Die lässt nämlich 90% der Energie als Wärme verpuffen. Aufgrund ihrer hohen Energieeffizienz bietet es sich geradezu an, LEDs in mit Solarenergie gespeisten Außenleuchten einzusetzen. Diese arbeiten völlig unabhängig von jedweder Stromquelle. Ein paar Sonnenstunden über den Tag reichen für den nächtlichen Betrieb völlig aus. Das ist dann logischerweise die von den Betriebskosten her günstigste Variante, aber nicht in jedem Fall die beste, weil die eher spärliche Lichtausbeute von Solarleuchten nicht allen Beleuchtungsaufgaben gerecht werden kann.

Was bringt die schönste Lichtinstallation, wenn sie über kurz oder lang den Betrieb wegen funktionaler Störungen einstellt. Gerade für Außenleuchten sind, was Lebensdauer und Funktionssicherheit betrifft, die Anforderungskriterien an die konstruktionellen Eigenschaften besonders hart. Rund um das Haus sowie im Garten sind sie übers Jahr wechselhaften Wetterverhältnissen ausgesetzt, sollen aber selbstverständlich den teilweise widrigen Einflüssen zum Trotz zuverlässig Licht spenden. LED-Bodenleuchten müssen zudem noch jahreszeitenunabhängig Ansammlungen von Wasser und Schmutz standhalten, ohne mit der Diode zu “zucken”. Da empfiehlt es sich, in die ausgewiesene Produktqualität eines Markenherstellers zu investieren, denn “billige” Außenleuchten ärgern einen nur durch das Eindringen von Feuchtigkeit, Fremdkörpern und Kleingetier sowie den Ausfall “minderwertiger” Leuchtmittel.

Geprüfte Sicherheit für Kauf und Betrieb

Um sicherzustellen, dass die technischen Eigenschaften der erworbenen Leuchte auch den gewünschten Anforderungen entspricht ist es hilfreich, etwas über die Schutzart zu wissen. Diese beschreibt die Eignung elektrischer Geräte (in unserem Fall Aussenleuchten) für unterschiedliche Einsatzbedingungen sowie den Schutz von Personen gegen mögliche Gefahren durch deren Benutzung. Besonderes Augenmerk wird neben einem zuverlässig einzuhaltenden Temperaturbereich auf die korrosive Belastbarkeit gelegt. Der innere Kontakt mit Feuchtigkeit, Wasser oder Dampf, ganz zu schweigen von Säure, Lauge, Öl oder Benzin bedeutet letztendlich ein erhebliche Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit. Für eine sichere Verwendung muss ebenso das Eindringen von Fremdkörpern verhindert werden sowie physikalische Schäden durch Stoßwirkung.

Die so geschützten Systeme werden nach ihrer Eignung für die jeweiligen Umweltbedingungen in entsprechende Schutzarten, sogenannte IP-Codes, eingeteilt. Die Abkürzung IP steht für Internal Protection. Die mit IP klassifizierte Schutzart sollte nicht mit der elektrischen Schutzklasse verwechselt werden. Während die IP-Schutzarten den Schutzgrad eines Gehäuses gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser definieren, beschreiben die elektrischen Schutzklassen Maßnahmen gegen berührungsgefährliche Spannungen an betriebsmäßig nicht unter Spannung stehenden Teilen von Geräten oder Maschinen. Der IP Code besteht typischerweise aus einer zweistelligen Ziffernkombination, die den jeweiligen Schutzgrad angibt, z.B. IPxy (oder IP54). Die erste Ziffer x spezifiziert die Schutzklasse für Berührungs- und Fremdkörperschutz, die zweite Ziffer y den Wasser- und Feuchtigkeitsschutz.