Pendelleuchten

Das Pendel – ein zeitloser Klassiker der Wohnraumbeleuchtung?

Die Pendelleuchte ist wohl noch immer der Klassiker unter allen Formen von Raumbeleuchtung. Ein attraktiver Blickfänger, sowohl im ausgeschalteten Zustand bei Tageslicht als auch prachtvoll illuminiert bei Nacht. Das charakteristische Merkmal dieser Leuchte ist die Art ihrer Aufhängung an einzelnen Pendeln, häufig höhenverstellbar und damit flexibel auszurichten (zum Beispiel beim Austausch von Möbeln). Pendelleuchten sind eine Variante der Hängeleuchten, mit denen sich Räume optisch beeinflussen lassen: Hohe Decken kann man tiefer wirken lassen. Den grossflächigen Räumen läßt sich durch die Anordnung der Pendel eine besondere Struktur geben.

Wenn man heute von Pendelleuchten spricht, meint man damit gewöhnlich jene Leuchtenformen, die von der Decke abgependelt werden und in den Raum hinein hängen. Pendellampen benötigen einen Bezugspunkt, um sowohl optisch als auch lichttechnisch wirken zu können. Eine Pendellampe kann spannende Lichtakzente setzen, manche von ihnen wirken besonders gut in einem Gruppen-Arrangement. Die Lichtrichtung ist entweder direkt oder indirekt, weit und gestreut oder auch gebündelt bishin zu brilliant.  Das kann zum Beispiel durch die Verwendung geschliffener Glasbehänge, Glasperlen, Glastropfen oder anderer transparenter Flächen entstehen. Aber auch Drahtgeflechte oder teils satinierte, teils transparente Glasflächen lassen verschiedenste Licht- und Schattenspiele entstehen.

Direktes oder indirektes Licht ?

Die Kunst bei der Beleuchtung mit Hängelampen liegt darin, indirektes Licht und direktes Licht zu verbinden und damit gezielt einzusetzen. Lampenschirme sowie auf die Decke gerichtetes Licht liefern ein breit gestreutes, angenehmes Licht, welches sich besonders als Grundbeleuchtung eignet. Dieses bezeichnet man als indirektes Licht. Aussparungen im Lampenschirm richten andererseits direktes Licht nach unten. Es blendet nicht bei normalen Tätigkeiten im ausgeleuchteten Bereich, weil das Licht nicht an den Seiten austreten kann. Es gibt zeitlos schöne Hängeleuchten im Art Dèco, moderne Klassiker im formvollendeten Bauhaus-Stil oder aufregende Highlights aus dem 21. Jahrhundert. Von der Kristall-Pendelleuchte über die Tiffany-Pendelleuchte, die Pendelleuchte im Landhaus-Stil, die moderne Designer-Pendelleuchte, die verspielte Florentiner Pendelleuchte bis hin zum Retro-Look mit knalligen Farben und verrückter Formgebung der 50er, 60er und 70er. Das heutige Angebot moderne Pendelleuchten erscheint mit einer immensen Vielfalt attraktiver Formen. Es ist einfach nur ein gutes Gefühl,  wenn man genau das Modell findet, welches ideal zur eigenen Einrichtung passt.

Die ursprüngliche Form der Pendelleuchte besteht aus einem einzigen Leuchtmittel, das durch einen Lampenschirm geschützt wird. Inzwischen findet man immer mehr Pendelleuchten, die mehrere Leuchtelemente enthalten. Oft sind die einzelnen Lampen oder Strahler auf einer einzigen Leiste montiert, die das wesentliche Element der Leuchte bilden. Wie bei vielen anderen Pendelleuchten auch, lassen sich diese Modelle mit wenigen Handgriffen auf die optimale Höhe anheben oder absenken. Auch der Lichtkegel kann individuell verändert werden. Im Gegensatz zu einer Deckenleuchte, bei der die Lichtquelle direkt an der Decke befestigt ist, hat die Pendelleuchte also den Vorteil, dass die Lichtquelle je nach Bauart der Leuchte der Raumhöhe angepasst werden kann. Speziell konstruierte Modelle – sogenannte Zugpendelleuchten – verwenden dafür eine elegante Mechanik, die wie ein Flaschenzug funktioniert.

Die Krönung der Beleuchtung !

Die innenarchitektonische Evolution von Pendelleuchten begann mit dem Kronleuchter, quasi die Königsklasse der Raumbeleuchtung. Kunstvolle Gehänge aus Kristall werfen den Lichtschein der Leuchtmittel filigran verteilt durch den zu beleuchtenden Raum und erzeugen wunderbare Lichteffekte an Wänden, Boden und Decke. Diese edlen Leuchten brauchen allerdings viel Platz und vor allem meist recht hohe Decken. Heutzutage findet man neben der klassischen Variante aus geschliffenem Kristall zahlreiche moderne Varianten, beispielsweise mit schwarzem Glas oder mit Lampenschirmchen aus Metall. Unzählige Leuchtendesigner werden  nach wie vor von der ältesten Leuchtenart zu Weiterentwicklungen in Bezug auf neue Farben, Formen und Materialien inspiriert. In jüngerer Vergangenheit hat diese Entwicklung dazu geführt, dass  verschiedenste Werkstoffe, Leuchtmittel, Schirmformen und Stilelemente miteinander kombiniert wurden. Heraus kamen teilweise erstaunlich einfache und wirkungsvolle Lösungen. Runde oder eckige, ein- oder mehrflammige Ausführungen bedienen jeden möglichen Einrichtungsstil. Designer wertiger Markenleuchten überraschen immer wieder aufs Neue mit erfrischenden Ansätzen.  Was bei Pendelleuchten als modern gilt, unterliegt daher einem ständigen Wandel und muss von Jahr zu Jahr neu definiert werden. So erklärt sich die unglaubliche Vielfalt an modischen Markenleuchten, die man im Angebot des Fachhandels vorfindet und der Prozess entwickelt sich fortan weiter. Somit wird immer weiter an Innovativem getüftelt und es werden ständig die Grenzen des Machbaren ausgelotet.

Pendeln – privat wie gewerblich unverzichtbar…

Im privaten Wohnraum kommen Pendelleuchten meist als Beleuchtung über dem Esstisch, dem Wohnzimmertisch oder im Kinderzimmer zum Einsatz. Eine Verwendung im Badezimmer findet man eher selten. Über dem Esstisch ist die Pendelleuchte ein absolutes Muss. Sie erzeugt stimmungsvolle Beleuchtung beim Essen und stellt den Tisch und seine unmittelbare Umgebung in das richtige Licht. Es ist zudem hilfreich, wenn sie höhenverstellbar sind und über einen blendfreien Leuchtschirm verfügen. In gewerblichen Räumen erleuchten Pendellampen Arbeitsplätze in aller Welt. Genauso wie in langen Fluren und großen Hallen mit hohen Decken sorgt diese Art von Hängeleuchten für die Grundbeleuchtung. Über Theken, Bars und Tischen von gastronomischen Betrieben werden vielfach kleine Pendelleuchten verwendet. Meistens mit kleinen und unauffälligen Lampenschirmen. Im Büro hat die Pendelleuchte gegenüber anderen Leuchten unweigerlich einige Vorteile. Sie kann mit einem Raster oder Diffusor vor dem Leuchtmittel ausgestattet werden. So wirft sie keine seitlichen Schatten und spendet gleichmäßig blendfreies Licht spenden fürr den jeweiligen Arbeitsbereich. Die ideale Höhe einer Pendelleuchte wird durch ihre Platzierung im Raum bestimmt. Im Zentrum des Raums sollte man (“als durchschnittlich großer Europäer”) darunter hergehen können, ohne sich den Kopf zu stoßen. Pendelleuchten über einem Tisch können ruhig etwas niedriger hängen. Ein Abstand vom Tisch zwischen 60 und 80 cm führt in der Regel zum gewünschten Ergebnis. Je breiter und größer der Tisch ist, desto höher sollte eine Pendellampe hängen, damit sie den Esstisch bestens ausleuchtet.  Angesichts der Wahl einer optimalen Pendelleuchte sind nicht nur Deckenhöhe und Raumgröße relevante Gesichtspunkte. Der Lichtbedarf spielt eine vorrangige Rolle. Wichtiger Faktor ist also die Fläche, die be- bzw. ausgeleuchtet werden soll. Für einen kleinen Wohnraum von ca. 15 qm reicht die einflammige Pendelleuchte wahrscheinlich aus. Ein ausladender Esstisch für 12 Personen, besonders wenn es sich um eine lange, schmale Tafel handelt, benötigt hier schon eine fünfflammige Pendelleuchte oder mehrere kleine Pendel nebeneinander. Für die Größe gibt es eine einfache Faustregel. Die Breite der Pendelleuchte sollte in etwa die halbe Tischlänge betragen.

Kombinieren führt zum optimalen Ergebnis

Wenn Pendelleuchten zum Einsatz kommen, empfiehlt es sich in den meisten Fällen, diese durch Wandleuchten und Deckenleuchten zu ergänzen. Aufgrund ihrer Bauweise sind Pendelleuchten für die vollständige Raumausleuchtung nur bedingt geeignet. Deckenfluter und Wandlampen erzeugen indirektes Licht, das für eine wunderbare Grundbeleuchtung sorgt. Auch Tischleuchten  lassen sich gut harmonisch integrieren. Außerdem ist es immer gut, wenn man je nach Stimmungslage und Situation mehrere Optionen für die Beleuchtung hat. Auch Tischleuchten können eine sinnvolle und notwendige Ergänzung darstellen.

Bei fast allen Leuchtenarten eröffnet die Kombination mit einem Dimmer eine Vielzahl an Beleuchtungsvarianten und ist daher eine oft gewünschte Option. Von romantisch-kuschelig, über behaglich bis zu strahlend hell: Ein Dimmer erzeugt detailgenau die Lichtmenge, die gerade benötigt oder gewünscht wird. Für eine gemütliche Atmosphäre sollte die Pendelleuchte mit Leuchtmitteln bestückt werden, die warmweißes Licht werfen. Für Arbeiten im Büro, Hobby- oder Werkraum sind eher Leuchtmittel mit neutralweißem Licht zu empfehlen.
Abhängig vom Einsatzort müssen Leuchten unter Umständen nach unterschiedlichen von der EU definierten IP-Schutzarten gegen das Eindringen von Festkörpern und Nässe (Tropf-, Sprüh- und Spritzwasser ) geschützt sein, damit sie nicht zur Gefahrenquelle werden können. Ein weitereres unbedingt zu beachtendes Detail ist das EU-Energielabel. Es informiert über die Energieeffizienz von Leuchtmitteln. Die Schutzklassen I bis III schreiben vor, wie die Verkabelung ans häusliche Stromnetz auszusehen hat. Vor allem der Einbau in Feuchträumen ist streng reguliert und sollte daher vom Elektrofachmann durchgeführt werden.  Pendelleuchten benötigen in jedem Fall einen Anschluss an das Stromnetz und einen damit verbundenen Lichtschalter. Integrierte Ein- und Ausschalter sind bei Pendelleuchten die absolute Ausnahme.  Lassen Sie sich, was das “Pendeln und Leuchten” in Ihren Wohnräumen angeht einfach von unserem Leuchten-Shop 123led-lampen.de und der vielseitigen Angebotspalette für diese spezielle Kategorie neben vielen anderen inspirieren. Wir freuen und auf Ihre Fragen und Anregungen – einach mailen oder phonen, wir freun uns drauf!